Die Zukunftsmobilisten!

Die Zukunftsmobilisten!

In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

14. Juli 2019 Die Zukunftsmobilisten: Nr. 45 Peter Sorgenfrei amobility (Dänemark)

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 45 Peter Sorgenfrei amobility (Dänemark)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 18.06.19
heute gibt es endlich das erste englischsprachige Interview und wir werfen heute einen Blick nach Skandinavien. Ich möchte auch europäische Perspektiven in der Zukunftsmobilität beleuchten und deswegen ist heute Peter Sorgenfrei von https://www.amobility.dk/ zu Gast in dieser Interviewreihe. Ich sprach mit die Start up Gründer über die Etablierung des autonomen Fahrens in den skandinavischen Ländern. Peter Sorgenfrei sitzt mit seinem Start up seit 2 Jahren in Kopenhagen und nach einer 20-jährigen Karriere im automobilen Umfeld hat Peter Sorgenfrei vor 2 Jahren sein Start up gegründet. In der Gegenwart des Sommers 2019 laufen schon mehrere Tests in skandinavischen Städten, also sowohl im schwedischen Göteborg als auch in Kopenhagen. Im Gegensatz zu den anderen europäischen Tests wird schon im öffentlichen Straßenverkehr getestet und diese autonomen Shuttles fahren neben normalen und bekannten Autos in diesen Städten.

Die Skandinavier machen Tempo

Die Fahrzeuge kommen von kleineren Hersteller aus Europa und sind nicht so leistungsstark, wie die Fahrzeuge von Waymo. Waymo als automobile Googletochter ist im Sommer 2019 weltweit führend und die Fahrzeuge können auch komplexen Fahrsituationen bewältigen. Aber die autonomen Shuttles unter der Regie von Peter Sorgenfrei bewältigen schon Fahrsituationen bis 20 km/h und mit diesem Geschwindigkeitsniveau kann man sich gut in den öffentlichen Verkehr der Städte einbinden. Aber Peter Sorgenfrei erwartet auch nicht, dass das bestehende und etablierte Auto durch voll automatisierte Auto ersetzt wird. In der Strategie amobility werden autonome Shuttles von mehreren Passagieren geteilt und ergänzen so den öffentlichen Nahverkehr. Insbesondere Oslo als Hauptstadt von Norwegen will ab dem Jahr 2030 keine privaten Fahrzeuge mehr für Fahrten in die Innenstadt zulassen und diese Zielsetzung von autofreien Innenstädten gilt wenigstens in der Tendenz für alle nordeuropäischen Städte. Ein solches Autoverbot funktioniert, aber nur wenn der öffentliche Nahverkehr leistungsstärker wird und deswegen ist der öffentliche Nahverkehr das natürliche Einsatzgebiet für autonome Shuttle. In Skandinavien werden laut der Prognose von Peter Sorgenfrei schon in den nächsten 5 Jahren also bis zum Jahr 2024 auch autonome Lkws fahren.


Diese freie Version des Interviews umfasst 11.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/276164 können Sie das vollständige Interview mit 29 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 44 Wulf Schlachter DXBe Management & Strategieberatung

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 17.06.19

heute war Wulf Schlachter von der Unternehmensberatung DXBe https://www.dxbe-management.net/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. 2008 hat Wulf Schlachter die Unternehmensberatung DXBe gegründet und betreut das weite Feld der Mobilität und das umfasst natürlich die klassischen und bekannten Akteure wie die deutschen Autohersteller, aber jedes Unternehmen der Logistik gehört zur Mobilitätswirtschaft . Natürlich werden auch immer noch die klassischen Beratungsthemen nachgefragt, aber die Zukunftsthemen der Mobilität gewinnen in der Branche immer mehr an Bedeutung. Am Anfang haben wir diskutiert, ob die Energieversorger noch mal ein eigenes Elektroauto bauen wollen. Aber die Chancen für neue Autobauer werden immer kleiner, allerdings kommen natürlich noch neue Autohersteller aus China auf den europäischen Markt.

Ist Wasserstoff der Gamechanger?

Im Juni 2018 wird mal wieder breiter die Wasserstofftechnologie diskutiert und der Wissenschaftsjournalist des ZDF Harald Lesch sieht bei einem flächendeckenden Ausbau der Schnellladeinfrastruktur mit 350 KW eine massive Bedrohung der Stabilität der Stromversorgung, aber laut Wulf Schlachter ist dieses Ausbauszenario sehr unrealistisch. Es viel wahrscheinlicher, dass sich Ladestärken von 50 KW durchsetzen werden und das solche Ladestärken flächendeckend eingesetzt werden und mit diesen Ladestärken ist das etablierte Stromnetz nicht bedroht und somit wird Wasserstoff als Energiespeicher nicht notwendig. Trotzdem wird an vielen Ecken der Mobilitätswirtschaft und bei den etablierten Automobilherstellern an der Wasserstofftechnologie gearbeitet, denn einerseits haben die deutschen Automobilhersteller einen Technologievorsprung in diesem Entwicklungsfeld. Aber Argument führt Wulf Schlachter auch noch mal den LKW-Betrieb ins Feld, denn bei Lkws würde bei einem batterie-elektrischen Antrieb ein sehr ungünstiges Verhältnis zwischen Batteriegewicht und Ladevolumen erzeugen. Diese ungünstige Relation gilt auch für die automobile Oberklasse und daher wollen die deutschen Premiumhersteller aus Süddeutschland diese Speichertechnologie vorantreiben.
Automatisiertes Fahren
Zum Abschluss ging es noch mal um die Frage, wann in Deutschland das voll automatisierte Autofahren kommt und in China sind schon Fahrzeuge mit dem Level 4 im Einsatz und in Deutschland kommen die Fahrzeuge nicht über einen Testcharakter hinaus und das wird sich wohl auch nicht in den nächsten Jahren ändern.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/275951 können Sie das vollständige Interview mit 57 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 43 Heinz Handtrack Management Consultant

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 06.06.19
heute war Heinz Handtrack zu Gast und seit ein paar Jahren betreut er die Modellversuche der Stadt Ludwigshafen und nun ganz aktuell die Tests, um autonome Shuttles im ÖPNV zu erproben. Wenn man so will und martialische Sprachen verwenden will, dann ist Heinz Handtrack ein Frontkämpfer in der Etablierung des voll automatisierten Fahrens. Wie sieht es denn nun im Mai 2019 aus, einerseits gibt es in Deutschland und in Europa immer mehr Modellversuche und das bedeutet, dass irgendwo in Deutschland ein autonomes Shuttle herumfährt. Aber hier wird auch nur eine Strecke mit einem automatisierten Shuttle abgefahren und es gibt noch tendenziell keine vollständige Integration in den öffentlichen Nahverkehr. Beim Versuch in Bad Birnbach, welcher von der deutschen Bahn betrieben wird, ist der Projektumfang etwas weiter gefasst und die Bahn schaut schon mal strategisch, wie man autonome Shuttles in den ÖPNV einfügen kann.
Viele Ankündigungen, wenig Konkretes.

Ernüchterung ist normal in Innovationsprozessen und beim autonomen Fahren macht sich eben diese Ernüchterung jetzt im Juni 2019 breit. Heinz Handtrack erwartet keine voll autonomen Shuttles bis zum Jahr 2030, aber es könnten schon Fahrzeuge mit dem Automatisierungslevel 4 im öffentlichen Nahverkehr eingeführt werden. Aber ein Fahrer wird trotzdem notwendig bleiben, allerdings muss der Fahrer nicht im Shuttle anwesend sein, sondern der Fahrer kann über Wlan-Verbindung das automatisierte Shuttle steuern. Endlich wird auch der menschliche Faktor berücksichtigt und die Nutzer der automatisierten Shuttle werden befragt, wie Sie die Fahrt empfunden haben und nun stellt sich die Frage, wie man als Betreiber des ÖPNV das automatisierte Shuttle einführen sollte. Aber früher und später wird sich auch die Anbieter-Landschaft ändern. Früher oder später wird ein großer Autohersteller einen der kleinen Hersteller von autonomen Shuttles kaufen und wenn ein großer Autohersteller oder Bushersteller mit dessen Kapitalkraft autonome Shuttles baut und in den Nahverkehr einführt. So ein Schritt wird das automatisierte Busfahren im ÖPNV massiv voranbringen.


Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/274794 können Sie das vollständige Interview mit 30 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 42 Dr. Ingo Kucz Timm Kekeritz White Octopus GmbH

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 04.06.19
heute waren wir zu Dritt bei den Zukunftsmobilisten und mit Timm Kekeritz war heute ein Designer und mit Dr. Ingo Kucz war ein promovierter Politikwissenschaftler als Gesprächspartner zu Gast. Dr. Ingo Kucz hat schon vor 10 Jahren bei Volkswagen in der Politikwissenschaft über die Zukunft der Automobilindustrie bei Volkswagen promoviert und daran schlossen sich die Strategieabteilung der Bahn und ein Mobilitätsstartup an. Timm Kekeritz ist seit 20 Jahren als Designer tätig und hat einen kleinen Abstecher ins Silicon Valley unternommen. Seit 2 Jahren haben sich die Beiden zusammengetan, um ein Mobilitätsunternehmen zu gründen, so ist https://whtctps.com/ entstanden. Es geht den Beiden um die menschliche Perspektive in der Zukunftsmobilität. Die Mobilitätswirtschaft im Allgemeinen und die automobile Herstellerwelt im Besonderen ist sehr ingenieurgetrieben und deswegen wird eher in der Technik und weniger in menschlichen Bedürfnissen gedacht.

Das Produkt und die Nutzung

Einerseits verändert sich das Elektroauto und der Autofahrer muss sich umgewöhnen und andererseits kommen immer mehr und neuartige Mobilitätsangebote auf den Markt. Bei diesen Angeboten muss der Mensch als Kunde mitgedacht werden, sonst findet das Angebot keine Akzeptanz. Aber natürlich hat Mobilität auch eine politische Dimension und so müssen sich auch Kommunen auf die veränderten Bedürfnisse einstellen. Die Bewohner in den Großstädten wollen sich immer weniger mit dem Stau in den Städten abfinden und wollen zudem soll der Lieferverkehr in den Innenstädten reduzieren. Also braucht man neue Lösungen, die meistens aus der Startupwelt kommen. Alexander Meritz von emmy-rollersharung war ja auch schon hier in dieser Podcastreihe zu Gast, aber für die Kommunen und auch zum gewissen Maße auch die Länder- und Bundesebene sind in der Pflicht, die Gesetzeslage anzupassen. Man sieht gegenwärtig schon, dass die Etablierung von Moia als Ridesharingplattform in den Hamburg in der ersten Hälfte des Jahres 2019 erfolgreich verlief, aber es werden auch Konflikte mit dem etablierten Taxigewerbe und den ÖPNV immer offensichtlicher. Hierzu muss eine gesellschaftliche Debatte entstehen, welches Mobilitätsangebot man als Staat und Kommune haben will.


Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/274784 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 41 Prof. Dr. Stefan Schneider (HS Kempten)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 03.06.19
Prof. Dr. Stefan Schneider von der Hochschule in Kempten war heute zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und der promovierte Mathematiker hat schon einige interessante Industriepositionen hinter sich. Im Jahr 2014 wurde Prof. Dr. Stefan Schneider dann von der Hochschule in Kempten als Professor berufen, um den ersten Master fürs autonome Fahren zu in Kempten zu etablieren. Schon in den Jahren 2012 und 2013 haben die Automobilzulieferer im Allgäu Bedarf für Ingenieure mit spezifischen Kompetenzen angemeldet und heute sind eben diese Ingenieure heiß begehrt. Denn die Industrie braucht entsprechenden Nachwuchs und die Nachfrage steigt immer weiter. Zudem werden diese Studieninhalte auch für Manager in der Executive  – Weiterbildung aufbereitet, denn automatisiertes Autofahren wird immer bedeutender für die gesamte Automobilindustrie und Prof. Dr. Stefan Schneider hobt auch die Dynamik des Themas hervor. Die Sensortechnik wird immer günstiger und die Serienreife des automatisierten Autos rückt immer näher.

Wo fängt die Automatisierung an?

Tendenziell sieht Prof. Dr. Stefan Schneider den Beginn der Automatisierung des Autofahrens im öffentlichen Nahverkehr und in der Logistik. Bis der mobilisierte Individualverkehr und das eigene Privatauto voll automatisiert wird, dauert es noch Jahren, wenn es überhaupt dazu kommt. Aber die ersten automatisierten Fahrzeuge werden bereits in großen Mienen eingesetzt und ausgehend von diesen Fahrbedingungen auf abgesperrten Arealen werden die automatisierten Fahrzeuge schrittweise die öffentlichen Straßen erobern. Aber auf diesem Weg müssen noch einige Herausforderungen bewältigt werden, an erster Stelle steht wahrscheinlich das Datensammeln. Bei vielen Autoherstellern und in mehr Feldversuchen wird das automatisierte Fahren getestet und langsam zeichnet sich ein Trend ab. In der Stadt sind die Fahrbedingungen komplex und die Geschwindigkeiten sind niedrig und auf der Autobahn sind die Fahrbedingungen wenig komplex und die Geschwindigkeiten hoch. In diesen Feldern wird sich das automatisierte Fahren schon in den nächsten Jahren durchsetzen. Zudem entwickeln die Zulassungsbehörden einen Kriterienkatalog, um automatisierte Fahrzeuge für den öffentlichen Straßenverkehr zuzulassen. In Europa wären Fahrzeuge mit einem Automatisierungslevel 4 grundsätzlich zulassungsfähig.


Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/274331 können Sie das vollständige Interview mit 58 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 40 Dr. Barbara Flügge (freelance consultant)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 27.05.19
Heute war Dr. Barbara Flügge zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir haben ein Podcast-Interview über die Zukunftsthemen der Mobilität geführt. https://www.digitizingecosystems.com/smart-mobility Frau Dr. Barbara Flügge hat eine langjährige Karriere in der Unternehmensberatung hinter sich und baut nun eine Unternehmensberatung im Themenfeld Digitalisierung auf. Durchgehend hat Frau Dr. Barbara Flügge mit automobilen oder mobilen Unternehmen zu tun. Im ersten Teil haben wir die Digitalisierung verschiedener Branchen oder Industrien besprochen. Insbesondere die Autoindustrie hat einen Rückstand gegenüber anderen Industrien, Insbesondere bei der Musik sind Plattformen schon sehr stark verbreitet, aber beim Auto dominiert noch die klassische Produktherstellung. Aber die ersten Plattform-Ansätze sehen wir gegenwärtig in deutschen Großstädten wir haben prognostiziert, wie sich die ersten Mobilitätsplattformen weiterentwickeln werden. Für diese Prognose konnten wir auf die Erfahrungen der bereits etablierten Plattformen in der digitalen Welt zurückgreifen.

Automatisierung des Autofahrens

In den letzten Jahren rückt immer stärker die Automatisierung des Autos in den Vordergrund, denn einerseits werden Fahrassistenzsysteme immer beleibter beim Autokäufer und anderseits können hoch automatisierte Fahrzeuge immer komplexere Fahraufgaben bewältigen. Wenn man eine Prognose wagt, dann kann man erwarten, dass die Automatisierung des Autos in der Logistik beginnen wird. In der Gegenwart gibt es bereits voll automatisiertes Fahren in Fabrikanlagen, Universitäten, Flughäfen und Minen und schon in den nächsten Jahren werden sich die automatisierten Fahrroboter sich weiterentwickeln und diesen abgesperrten Arealen verlassen und den öffentlichen Straßenraum nutzen. Zudem werden wir automatisierte Fahrzeuge im ÖPNV sehen, aber die Entwicklung wird im ÖPNV und in der Logistik beginnen, weil in diesen Bereichen eine höhere Investitionsbereitschaft und eine größere technische Kompetenzen vorherrschen. Zentrale Bedeutung hat auch die einzelne Kommune, denn grundsätzlich wollen Städten die Emissionen begrenzen und die Anzahl der Autos in der Stadt begrenzen. Aber die Städte haben auch ein individuelles Profil, dass in der kommunalen Verkehrsplanung berücksichtigt werden sollten. Die Hafenstadt Hamburg hat eben andere Bedürfnisse als die Hauptstadt Berlin und die Verkehrsinfrastrukturen unterscheiden sich eben auch. Gegenwärtig wird viele neuen Verkehrsformen und Plattform Ansätze für Mobilitätsdienstleistungen getestet und erprobt, aber in den nächsten Jahren wird das Angebot wohl ausgedünnt und die Städte legen gewissen Leitplanken für die Zukunftsmobilität fest.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/273479 können Sie das vollständige Interview mit Minuten 50 gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 39 Don Dahlmann (Journalist)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 28.05.19

heute war der Journalist und Blogger Don Dahlmann https://www.dondahlmann.de/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über die Digitalisierung des Autos und die Zunahme der Fahrassistenzsysteme in modernen Autos. Also einerseits wird das Auto immer digitaler, aber anderseits ziehen auch immer mehr Plattformen in die Mobilität ein. Als Berliner nutzt Don Dahlmann insgesamt 8 – 9 Apps um in Berlin von A nach B zu kommen und so wie bei anderen Digitalisierungsthemen werden bald nur noch wenige Angebote überleben. Wir haben eine solche Entwicklung im Onlinehandel gesehen, denn Amazon hat in den letzten Jahren Großteile des E-Commerce an sich gezogen. In den Strategieabteilungen der Automobilhersteller wird diese Zukunftsversion schon breiter diskutiert und die ersten Plattformen für Mobilitätsdienstleistungen gibt es bereits in den Großstädten.
Mobilität in der Großstadt
Aber in der Tat gibt es ein massives Stadt - Land Gefälle, in den Großstädten sowohl in Deutschland als auch weltweit gibt es immer mehr neue und moderne Mobilitätsangebote. Don Dahlmann sieht massiven Reformbedarf für das Personenbeförderungsgesetz, insbesondere weil das Personenbeförderungsgesetz zuletzt in den 1960er Jahren novelliert worden ist. Aber wenn neue Unternehmen auf einen etablierten Markt eintreten, dann wird es zu Spannungen und Konflikten kommen. Man sieht ja bereits in Hamburg die Gerichtsstreitigkeiten zwischen dem Taxigewerbe und den neuen Mobilitätsanbietern. Laut Don Dahlman bleibt der ÖPNV das Rückgrat der Mobilität in Großstädten, aber für das etablierte Taxigewerbe und den etablierten ÖPNV brechen wirtschaftlich schwere Zeiten an. Zwar werden wahrscheinlich nicht alle neue Mobilitätsdienstleister die nächsten 10 Jahre überleben, aber die neuen Mobilitätsanbieter haben jetzt schon im Mai 2019 überzeugende Angebote. Am Ende des Gespräches haben wir noch über die Rolle der Medien in der Etablierung der Elektromobilität und des autonomen Fahrens gesprochen. Grundsätzlich wird der Tenor der Medien in der Berichterstattung gegenüber der Elektromobilität immer positiver und wohlwollender, aber der deutsche Neuwagenmarkt ist eben auch sehr von deutschen Autoherstellern bestimmt und daher wartet die Medienwelt auf die deutschen Hersteller und deren Elektroautos.


Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/273642 können Sie das vollständige Interview mit 38 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 38 Prof. Dr. Lutz Eckstein (RWTH Aachen)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 24.05.19

heute war Prof. Dr. Lutz Eckstein zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und am Anfang des Gespräches blickte Prof. Dr. Lutz Eckstein auf seine abwechslungsreiche Karriere aus verschiedenen Industriestationen bei zwei Autoherstellern und nun an der RWTH Aachen zurück. Schon 1995 war Prof. Dr. Lutz Eckstein mit automatisierten Funktionen beim Auto betraut und seit ein paar Jahren bekommt das Thema des automatisierten Autos massive Relevanz. Am Anfang haben wir eine Bestandsaufnahme der deutschen Hochschullandschaft gemacht, wie haben die deutschen Universitäten und Fachhochschulen auf diese Entwickelung reagiert? Einerseits legen einige Fachschulen Master auf und anderseits bieten Universitäten entsprechende Schwerpunkte an. Aber Prof. Dr. Lutz Eckstein betont den Wert von einer breiten Ausbildung, sodass die Absolventen sich schnell in neue Themenfelder einarbeiten können. Die Herausforderungen bleiben auch noch gewaltig, denn einerseits müssen viele Daten als Trainingsmaterial verarbeitet werden und andererseits müssen Sensoren noch zuverlässiger werden. Dann kann man die jetzigen Modellversuche verlassen und komplexer Fahranforderungen bewältigen.

Entwicklungsziel 60 Km/h fürs automatisiertes Auto

Im Mai 2019 gibt es diverse Modellvorhaben in Europa und im Regelfall fahren die automatisierte Shuttles in einem abgesperrten Gelände und fahren höchstens 10 km/h. In nächsten Schritt und damit in den nächsten Jahren werden diese autonomen Shuttles abgesperrten Arealen, wie Krankenhäuser, Fabriken und Universitäten verlassen und im öffentlichen Verkehr eingesetzt. Die automatisierten Fahrzeuge werden dann mit komplexeren Fahrherausforderungen konfrontiert und werden mit höheren Geschwindigkeiten eingesetzt. Natürlich ist auch der LKW-Verkehr ein zentrales Thema, denn lange Autobahnfahrten sind im Vergleich mit hektischem Stadtverkehr einfach zu für die Fahrroboter zu bewältigen und daher bietet sich dieses Entwicklungsfeld auch an. Aber für einen Einsatz auf öffentlichen Autobahnen muss auch eine offizielle Zulassung erfolgen und daher müssen verschiedene Kriterien erfüllt sein. Einerseits gibt es da verschiedene Fahrszenarien, die die Systeme erfolgreich absolviert haben müssen. Also müssen die Steuerungsmodule genauso wie ein Fahrschüler nachweisen, dass das Steuerungsmodul korrekt rechts abbiegen kann und ohne Menschen zu gefährden, über einen Zebrastreifen fahren kann.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/273195 können Sie das vollständige Interview mit Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 37 Burkard Riering (Automobilwoche)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 15.05.19
heute war mal wieder ein Geisteswissenschaftler in der Person von Burkard Riering zu Gast im Podcast-Interview. Mit Burkard Riering war der Chefredakteur der Automobilwoche zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen kurz, über den Automobiljournalismus und fragten uns, wie der Journalismus auf den sinkenden Status des Autos in der Gesellschaft reagiert hat. Die jüngeren Generationen wollen neue Funktionen im Auto und die technische Qualität des Automobilbaus ist immer weniger relevant in den breiteren gesellschaftlichen Schichten. Der Durchschnittsbürger interessiert sich im weniger für Spaltmaße der Karosserie und immer mehr für die Integration von Smartphone-Anwendungen. Im Mai 2019 ist Konnektivität ein zentrales Verkaufsargument, wobei autonomes Autofahren laut Burkard Riering noch eine ferne Zukunftsversion darstellt. Im Vergleich zum Jahr 2016 ist bei den entscheidenden Akteuren eine gewisse Ernüchterung eingetreten. Ob wirklich das autonome Auto im Privatbesitz wirklich kommt und wann bleibt für Burkard Riering fraglich? Anderseits stellen sowohl Autobauer und Zulieferer immer mehr Softwareexperten ein und eben diese Softwareentwickler sollen das vollständige automatisierte Auto bauen. Aber ob schon im Jahr 2021 selbstfahrende Autos in den deutschen Innenstädten als Robotertaxis eingesetzt werden, bleibt für Burkard Riering offen. Als Medienfachmann stellt Burkard Riering die Gefahr dar, denn wenn ein schwerer Unfall passiert könnte die zarte Pflanze des automatisierten Autos zertrampelt werden. Wenn das automatisiertes bzw. autonome Auto im Praxiseinsatz Unfälle erzeugt, die ein durchschnittlicher Autofahrer nicht erzeugen würde. Dann wird die öffentliche Meinung ins Negative umschlagen und die Etablierung des autonomen Autos würde verhindert werden. Zudem ist die gegenwärtige Diskussion in den Medien ziemlich schlecht, weil wahrscheinlich die technische Kompetenz in den Redaktionen fehlt. Zum Abschluss des Gespräches ging es um die wahrscheinlichen Markthochlauf des Elektroautos. Im Frühjahr 2019 kündigen immer mehr Autohersteller Elektroautos an und nun muss sich auch das Elektroauto verkaufen, denn diese riesigen Investitionen müssen wieder eingespielt werden. Ob der klassische Automobilhandel bereits auf die Herausforderungen der Elektromobilität gerüstet ist, ist nicht geklärt. Einerseits ist das Elektroauto auch nur ein Auto, aber andererseits haben etablierte Autohändler keinerlei Kompetenzen bei Ladesäulen und bei der notwendigen Elektrotechnik.

Diese freie Version des Interviews umfasst 13.30 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/271934 können Sie das vollständige Interview mit 45 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.

Die Zukunftsmobilisten Nr. 36 Christian Lang chargery

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 30.04.19

heute war Christian Lang von https://chargery.de/ zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wir sprachen über die Elektromobilität in gewerblichen Flotten. Das Start up von Christian Lang also Chargery fokussiert sich auf das Carsharing in großen Städten, weil Carsharing im April 2019 auf große Städte konzentriert und die großen Unternehmen dieser Branche sich auf dieses Einsatzgebiet konzentrieren. Chargery bietet einen elektromobilen Fullservice für Carsharing-Anbieter an und zudem gibt es die ersten Ansätze für die Elektromobilität bei gewerblichen Flotten. Insbesondere das mobile Laden von elektrischen Fahrzeugen ist Rückgrat des Angebotes von Chargery. Ein Carsharing-Anbieter kann den Service bei Chargery buchen und dann werden teure Standzeiten für den Carsharing-Anbieter vermieden. Wenn die Batterieladung bei einem Elektroauto im Carsharing-Dienst zu Ende geht, dann kommt Charegey um die Batterie des Elektoautos wieder flottzumachen. Wenn man ein Carsharing-Unternehmen gründen und aufbauen will, dann kann man die technische Seite des Carsharing an Chargery abgeben. Ob sich das Carsharing in den nächsten Jahren auch auf ländliche Regionen ausbreiten wird, bleibt für Christian Lang fraglich. Im Jahr 2016 hatten 50 % der Bevölkerung bereits einen Zugang zu Carsharing -Fahrzeugen, aber das Angebot konzentriert sich auf Großstädten. Vielleicht werden die Carsharing-Unternehmen in den nächsten Jahren auch ländliche Regionen bedienen, wenn die Märkte in den Großstädten gesättigt sind. Das Rückgrat des Angebotes von Chargery ist das mobile Laden und in Großstädten und eine ähnliche Dienstleistung entwickelt auch gerade auch Volkswagen. Vielleicht entsteht auch ein weiteres Geschäftsfeld, denn man könnte bei Großveranstaltungen und vielen parkenden Elektroautos einen Ladeservice anbieten. Wenn Unternehmen anfangen ihre Flotten zu elektrifizieren, dann könnte für Charegey ein weiteres Wachstumsfeld entstehen. Gegenwärtig fokussiert sich Charegey erstmal auf das Carsharing, aber Christian Lang nimmt bei Fuhrparkmanager ein massives Interesse wahr und im April 2019 hemmen die langen Lieferzeiten seitens der Autohersteller die Elektrifizierung der unternehmerischen Flotten. Besonders in Großstädten wird das Thema immer gravierender und die Regelungen sind vielfältig, ob es sich um die Dieselfahrverbote oder City-Mautsysteme handelt, klar ist, dass die Zukunft den elektromobilen Antrieben.
Diese freie Version des Interviews umfasst 25 Minuten und unter https://www.digistore24.com/product/270060 können Sie das vollständige Interview mit 55 Minuten gegen 2,38 € brutto und 2 € netto erwerben.