Die Zukunftsmobilisten!

Die Zukunftsmobilisten!

In dieser Podcastreihe gibt es Eins zu Eins-Interviews von Jürgen Vagt mit Akteuren der Zukunftsmobilität.

08. Januar 2020 In eigener Sache - Webinar bei Edudip: Automatisierte Shuttle in den ÖPNV

In eigener Sache - Webinar bei Edudip: Automatisierte Shuttle in den ÖPNV

von Jürgen Vagt 01.12.19
Mit dem Webinar Roadmap: Automatisierte Shuttle in den ÖPNV https://www.edudip.com/lp/346932 will ich allen Beteiligten eine Plattform und die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen. Entwickler, Business Developer, Verkehrsdezernenten und Fach – und Führungskräfte der Mobilitätswirtschaft erhalten hier eine Roadmap, wie in den nächsten Jahren automatisierte Shuttle unsere Innenstädte erobern. Für diese Transformation müssen sich Akteure über die tradierten Branchengrenzen vernetzen und mit diesem Webinar gehen wir den ersten Schritt.
Wo steht das automatisierte Fahren?
Am Anfang des Webinars erarbeite ich den Stand des automatisierten Fahrens im Jahr 2019 und beschreibe die technologischen Entwicklungen der letzten Jahre. Ich stelle kurz die Fahrerassistenzsysteme bei den etablierten Autoherstellern vor und wir schauen ins internationale Umfeld, um den Entwicklungsstand der internationalen Modellvorhaben mit automatisierten Shuttles zu verstehen. Besonderen Fokus lege ich auf die deutschen Modellvorhaben und Tests, um die Ausgangsvoraussetzungen der automatisierten Shuttles im Innenstadtverkehr herauszuarbeiten.
Verkehr in der Innenstadt
Die Automatisierung des privaten Personenpkws wird in diesem Seminar nur am Rande gestreift, wir legen den Fokus auf den kommerziellen Betrieb von automatisierten Shuttles. Deswegen beschreibe ich die Infrastrukturen in den Innenstädten und die aktuellen Betreiber von Mobilitätsdienstleistungen in den Innenstädten. Wir gehen dann der Frage nach, wie die ersten Betreibermodelle aussehen könnten und welche bestehenden Akteure die ersten Schritte einleiten sollten.
Tests mit automatisierten Shuttles
Technisch werden automatisierte Shuttle schon seit Jahren auf abgesperrten Arealen erprobt und die Tests bilden eine Basis für den möglichen zukünftigen Einsatz von automatisierte Shuttle im kommerziellen Betrieb. Daher will ich herausarbeiten, was technisch im Jahr 2019 möglich ist? Dann werden auch die betriebswirtschaftlichen und sozialen Herausforderungen auf den Weg zu automatisierten Shuttle im Innenstadtverkehr klar und man kann diese Zukunftsherausforderung in handhabbare Schritte zerteilen.
Zukunftsszenarien für den Innenstadtverkehr
Am Ende des Webinare skizziere ich die wahrscheinlichen Akteurskonstellationen und wir diskutieren die nächsten Schritte und entwickeln einen Aufgabenkatalog für politische Entscheider. Die Teilnehmer werden auch darstellen, wie Sie Struktur für Ihre tägliche Arbeit gewonnen haben und wie die Zukunftsversion von automatisierten Shuttles in der Innenstadt an Kontur gewonnen hat.
Programm
Teil 1 Automatisiertes Fahren im 2019
Teil 2 Verkehr in Stadt und ÖPNV
Teil 3 Betreiber und Monetarisung
Teil 4 Szenarien für die Einführung von automatisierten Shuttle
Teil 5 Diskussion mit den Webinarteilnehmern

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 67 Dr. Dr. Alexander Jablovski (UZE – Mobility)

von Jürgen Vagt 01.01.2020
Herr Alexander Jablovski hat jeweils einmal in den Ingenieurwissenschaften und einmal in der Psychologie promoviert und im Jahr 2018 hat Herr Alexander Jablovski UZE – Mobility gegründet. Kenntnisse sind in der Psychologie wichtig, wenn man den Mensch als Fahrer durch Automatisierung ersetzt will. UZE – Mobility versteht sich nicht als Autohersteller, sondern will ein Datenanbieter werden und ein besonderer Fokus wird auf moderne Erlösquelllen gelegt. Es geht natürlich irgendwie, um das neue Schlagwort des kostenlosen Nahverkehrs. Wir haben am Anfang des Gespräches über datenbasierte Werbung gesprochen und Alexander Jablovski skizziert die Möglichkeiten von digitaler Werbung. Wenn automatisierte Shuttle in den nächsten Jahren durch die Innenstädte fahren, können die Fahrzeuge Daten sammeln, sodass Werbung individualisiert werden kann.
Erlösmodelle für den ÖPNV
Um es konkret zu machen, kann man wirklich die Werbung auf verschiedene Stadtteile und deren Einkommenssituation einstellen. In reichen Stadtteilen wird Werbung für Urlaubsreisen nach Asien auf den Fahrzeugen geschaltet und in Stadtteilen mit einer durchschnittlichen Einkommenssituation wird die Pauschalreise nach Spanien beworben. Diesen Ansatz kann man auch weiterdenken und es können verschiedene Arten von Daten gesammelt werden. Sei es nun Wetterdaten oder Feinstaubbelastungen, alles könnte gesammelt werden und über eine Plattform werden diese Rohdaten kostenpflichtig an verschiedene Anbieter verkauft. Einerseits geht alles in Richtung Elektromobilität und autonomes Fahren, aber unabhängig von dem Antriebskonzept bieten Bildschirme eine Menge Möglichkeiten. Man kennt diese Optionen von den Social Medias, denn auch bei den Social Medias kann man Werbung personalisieren auf eine spezifische Online-Identität abstimmen. Diese Option kommt nun mit dem Geschäftsmodell in den öffentlichen Raum, wahrscheinlich werden wir als Deutsche diese Option bald auf öffentlichen Straßen sehen. Klingt wie eine wilde Zukunftsidee, ja, ist es wahrscheinlich auch, aber wir sind hier auch bei den Zukunftsmobilisten. Schon in den nächsten Jahren werden wir testweise diesen Ansatz auf den Straßen sehen, weil eine erfolgreiche Finanzierungsrunde nun abgeschlossen wurde. Wir werden es also schon im Jahr 2020 sehen.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 66 Dr. Kai Kreisköther (ducktrain)

von Jürgen Vagt 02.01.20
mit Dr. Kai Kreisköther hatten wir heute einen Start-up – Unternehmer und Innovator zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Dr. Kai Kreisköther blickt schon auf 8 Jahren in der Zukunftsmobilität zurück und in verschiedenen Start-ups in Aachen gearbeitet. Da wäre Streetscooter zu nennen und seit dem November 2018 ist Ducktrain gegründet. Mit Ducktrain gibt es ein modulares Konzept, bei dem kleine Auslieferungsfahrzeuge je nach Bedarf zusammengesteckt werden und dann folgen diese Auslieferungsfahrzeuge einem Führungsfahrzeug. Die Pilotversuche beginnen im Jahr 2020 und bei Ducktrain versucht man es erstmal bodenständig. Bei den Versuchen geht es erstmal um dem sturen Folgen des Führungsfahrzeuges und erst in ein paar Jahren könnte das Ducktrainkonzept auch mit dem Level 4 oder 5 fahren.

Autonomes Fahren in der Großstadt

Haupteinsatzgebiet ist in den nächsten Jahren die Großstadt und dann soll die Paketauslieferung angegangen werden. Die kleinen Auslieferungsfahrzeuge bieten den Stauraum einer Europalette und können 300 KG Zuladung aufnehmen. In 2020 wird dieses Szenario erprobt, also fahren die Ducktrainfahrzeuge vom Paketauslieferungszentrum in die Stadt und ein Mitarbeiter überbringt die Pakete an die Empfänger. Dieses Konzept könnte auch in der Industrie-Einsatz finden und im Zwischenwerksverkehr erprobt werden. Es werden Autositze hergestellt und per Ducktrain zur Fabrik des Autoherstellers geliefert. Dieses Anwendungsfeld ist hochinteressant, weil der menschliche Fehler ausgeschlossen wird, sodass es nicht mehr zu teuren Produktionsausfälle kommt. Laut Dr. Kai Kreisköther werden wir schon 2025 solche Anwendungen in der kommerziellen Praxis sehen, aber an der großen Diskussion, ob der durchschnittliche Privat-Pkw in ein paar Jahren als komplett autonomes Auto auf dem Level 5 verkauft wird, wollte sich Herr Dr. Kai Kreisköther nicht beteiligen. So wie bei der Elektromobilität beginnt die Etablierung des automatisierten Fahrens in einigen Nischen und diese Entwicklung wird sich beim autonomen Autofahren wiederholen. Aber es liegen auch noch einige Entwicklungsherausforderungen vor uns, denn einerseits müssen noch Daten gesammelt werden und anderseits muss die Politik Ihre Hausaufgaben bewältigen. Statistische Analysen und Metriken könnten zur Risikoabschätzung herangezogen werden, dann würden so die rechtlichen Grundlagen geschaffen werden, damit automatisierte Shuttle auch öffentlichen Straßen benutzen dürfen.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 65 Frank Rinderknecht (Rinspeed)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar
von Jürgen Vagt 11.12.19
mit Frank Rinderknecht war heute ein Gast bei den Zukunftsmobilisten, der nicht in übliche Schablonen und Kategorien passt. Aber Rindspeed ist eigentlich eine Entwicklungsgesellschaft, die Prototypen für die Zukunft des Automobils baut. Seit 42 Jahren zeigt Frank Rinderknecht, wie die Zukunft des Autos sehen könnte und einige Male nahm die Autoindustrie diese Impulse auf. Rinspeed ist auf Automobilmessen verantwortlich für Zukunftsversionen.Wer jetzt Rinspeed bei der Googlebildersuche eingibt, weiß, was ich meine. Genau, ein Ideengeber für James Bond. Auf die Frage, wie sich die Mobilität ändern wird, gibt es wie immer in der bei globalen Zukunftsfragen keine eindeutige Antwort, aber es wird eine Wasserscheide geben. Wenn sich die Mobilität automatisieren wird, dann müssen andere Fahrzeuge gebaut werden. Die Nutzung von automatisierten Shuttles hat wenig mit dem klassischen Auto zu tun und diese Veränderung wird schon in den nächsten Jahren kommen. Die Mobilität in Großstädten wird sich vom Privat-Pkw lösen und Berlin will schon 2030 den klassischen Verbrenner im Innenstadtkern verbieten. Dann muss es Alternativen geben und automatisierte Shuttle werden diesen Markt bedienen. Diese Fahrzeuge werden nur wenige Jahre halten, denn diese automatisierte Shuttle hocheffizient betrieben werden, sodass Jahresfahrleistungen von 200000 – 300000 Kilometern erreicht werden.

Modulare Nutzungen

Schon vor ein paar Jahren präsentierte Rinspeed ein Fahrzeugkonzept, wo Menschen in den typischen Pendelzeiten transportiert werden und in der Rest der Tageszeit kann das Fahrzeug für den Gütertransport genutzt werden. Es geht bei Rinspeed eben nicht nur um james – bondische Automobile, sondern auch um profane Totalkostenanalysen. Wo geht die Reise hin, eigentlich gibt es zwei Richtungen die Digitalisierung oder und die Nachhaltigkeit. Das Auto als Smartphone auf Rädern ist in den Zukunftskreisen der Automobilwirtschaft ein Konzept, dass viele Experten favorisieren. In den letzten 10 Jahren haben die Menschen sich daran gewöhnt, dass Informationen überall (digital) verfügbar sind und dieser Trend wird auch die Mobilität erfassen. Mit dem Jahr 2019 neigt sich auch das Greta- Jahr zu Ende und nach der Elektrifizierung des Autos, muss jetzt daran gedacht werden, das Auto in einen geschlossenen Stoffkreislauf zu bringen. In der Zukunft geht es also ums Recycling aller Materialien im Auto.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 64 (In eigener Sache) Webinar: Fördermittel in der Zukunftsmobilität

von Jürgen Vagt 01.12.19

heute gibt es ein Interview mit dem erfahrenen und erfolgreichen Fördermittel – und Innovationsberater Dr. Jens Kabisch, weil wir zusammen am 15.01.19 um 16.00 Uhr ein Webinar anbieten, um über Fördermöglichkeiten und die Zukunftsmobilität zu informieren. https://www.edudip.com/lp/346496

Grundsätzlich ist das Webinar für jedes KMU-Unternehmer interessant, dass sich über die Zukunftsmobilität (Elektromobilität, autonomes Fahren und Sharing in der Mobilität) und relevante Fördermöglichkeiten informieren wollen.

Wir werden sehr praxis – und anwendungsorientiert die Technologiefelder der Mobilität und die staatlichen Förderprogramme darstellen, sodass Sie zu marktfähigen Innovationen kommen werden.
In Innovationsfeldern der Mobilität, also der Elektromobilität, der Etablierung des autonomen Fahrens und Mobility as a Service herrscht eine große Dynamik. In der Geschichte hat es selten einen so fundamentalen Wandel in der Mobilität gegeben und bei vielen Start ups, aber auch bei mittelständischen Unternehmen entstehen viele Innovationen.

Die Gesellschaft und damit auch die Politik will diesen Wandel, sodass es viele Fördermöglichkeiten für diese Innovationen gibt, aber so wie immer bei Fördermitteln entstehen bürokratische Hürden, wenn man als Unternehmer oder Unternehmen sich durch diesen Wust von Fördermitteln kämpfen muss.

Viele Unternehmer und Unternehmen berichten von aufwändigen aber erfolglosen Antragsverfahren, die viel Zeit und Nerven gekostet haben.

Daher freue ich mich Ihnen ein Webinar anzubieten https://www.edudip.com/lp/346496 , denn ich konnte als Kooperationspartner Dr. Jens Kabisch gewinnen. Jens Kabisch ist erfolgreicher Hightech Unternehmer (https://carbotec-industries.com), der sein Wissen um Innovation und Fördermittel gern vom Unternehmer an Unternehmer weitergibt und seit 2006 mit seinem Unternehmen JRK! Global Consultants (https://www.jrk-onsultants.de ) erfolgreich Unternehmen und Organisationen zu Innovationsthemen und Fördermittelanträgen berät – hier der Link zum Fördercheck: http://bit.ly/3578pIG.

Zudem ist Herr Kabisch als begehrter und geschätzter Speaker (https://jens-kabisch-speaker.com) und Innovationsberater (https://www.provenexpert.com/jens-kabisch) aktiv und mit diesen Kompetenzen können wir Ihnen als Unternehmer oder Unternehmen zügig und sachkundig den Weg zur Ihren Fördermitteln weisen.

In dem Webinar wird eine Übersicht über die Innovationsthemen der Mobilität präsentiert und dann werden die Grundlagen der Innovationen dargestellt und wir stellen Kriterien für förderfähige Innovationen auf, sodass Sie als Webinarteilnehmer ein Verständnis für den Innovationsbegriff und förderfähige Innovationen erlangen.

Grundsätzlich kann jeder Unternehmer oder jedes Unternehmen mit weniger als 50 Mio. € Umsatz und einer Mitarbeiteranzahl zwischen 5 und 249 Beschäftigen sich angesprochen fühlen.

In vielen Unternehmen gibt es förderfähige Innovationen, die als Innovationen entdeckt werden müssen und dann kann mit einer entsprechenden Beratung erfolgreich Fördermittel beantragen.

Nutzen Sie Ihre Chance sich einen massiven Wettbewerbsvorteil im Wandel der Mobilität zu verschaffen.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 63 Prof. Dr. Alex Vastag Fraunhofer (IML)

von Jürgen Vagt 02.12.19

heute war Prof. Dr. Alexander Vastag vom Fraunhofer-Institut für
Materialfluss und Logistik IML zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und wenn man eine ausgewiesenen Logistiker am Mikrofon hat, dann lässt man sich erst mal definieren, was genau Logistik eigentlich ist. Wir haben die Logistik in Teilbereiche zerlegt, um zu klären, in welchen Bereiche die Etablierung der Elektromobilität begonnen hat und wo die Entwicklung in den nächsten Jahren weitergehen wird. Streetscooter hat vor ein paar Jahren den Anfang gemacht, aber schon 2018 sind 16 elektrische Transporter auf den Markt gekommen, allerdings sind die elektrischen PKWs im Schnitt moderner als die elektrischen Nutzfahrzeuge. Bei den elektrischen Transportern handelt sich um umgebaute Verbrennerfahrzeuge und einige PKWs der Modelljahrgänge 2018 und 2019 sind für um die Bedürfnisse des elektrischen Antriebsstranges konstruiert worden. Durch dieses Design werden die elektrischen Pkws moderner und leistungsstärker und das kann man bei den aktuellen elektrischen Nutzfahrzeugen nicht sagen.

Elektrische Ladeinfrastruktur in Logistik-Hubs

Viele kleine Logistiker mit kleinerem Fahrzeugbestand können mit der gegenwärtigen Technik umsteigen, aber wenn man große Logistikhubs sich anschaut, dann müssen Millioneninvestitionen in die Ladeinfrastruktur getätigt werden. Zwar entwickeln verschiedene Nutzfahrzeughersteller moderne Fahrzeugkonzepte, aber bis die Serienreife erreicht wird, dauert es noch ein paar Jahre. Aber die Nutzfahrzeughersteller arbeiten an LKWs, die größer als die klassischen 7,5 Tonner sind und einen komplett elektrischen Antrieb haben wird. Diese Fahrzeugkonzepte werden wohl in den nächsten 5 Jahren auf den europäischen Markt kommen. Schon in den nächsten Jahren sehen wir elektrische Fahrzeuge in den Großstädten.

Autonomes Fahren in der Logistik

Die Euphorie ist in diesem Technologiefeld verflogen und laut Herrn Prof. Dr. Alex Vastag wird es wohl noch 10 Jahre dauern bis wir einen massiven Einsatz von hochgradig automatisierten Fahrzeugen sehen werden. In einer überalterten Gesellschaft wird es schwer neue Technologien, wie das automatisierte Fahren einzuführen. Also liegt der Schwerpunkt auf die Automatisierung des Güterverkehrs und hier beginnt die Entwicklung in abgesperrten Arealen und dann wagt man sich an wenig komplexe Fahrsituationen heran.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 62 Steffen Bilger (Staatssekretär BMVI-CDU)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 20.11.19

heute war ein Jurist zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und Steffen Bilger macht schon 10 Jahre Verkehrspolitik für die CDU im Bundestag. Seit 2018 ist Steffen Bilger parlamentarischer Staatssekretär und kümmert sich um die Logistik im Verkehrsministerium. Schon seit 10 Jahren kümmert sich Steffen Bilger um die neuen Formen der Mobilität und in den ersten Jahren ging es um Elektromobilität und dann kam das Thema des autonomen Fahrens auf die Agenda. Im Jahr 2019 dominiert wieder mal das Thema Wasserstoff im Langsstreckenbetrieb mit Lkws. Der Hintergrund ist schnell erzählt, denn bei großen Lkws im Langstreckenbetrieb ist das Verhältnis von Batteriegröße zu Ladevolumen schlecht, deswegen macht bei Lkws ein Wasserstoffantrieb Sinn.

Wasserstoff-Lkws europäisch gedacht

Wenn in 10 Jahren Lkws mit Wasserstoffantrieb fahren sollen, dann müssen allerdings auch andere europäische Nationen eine Ladeinfrastruktur für Wasserstoff aufbauen, bei diesen Maßnahmen klemmt es aber noch. Steffen Bilger repräsentiert zwar die Bundesebene, aber Steffen Bilger erwartet auch Veränderungen in der Innenstadtlogistik. Diese regulativen Aufgaben haben zwar die Kommunen und die einzelnen Bundesländer, aber das Bundesverkehrsministerium testet neue Logistikkonzepte. Zum Beispiel werden neue Logistikhubs für die Belieferung von Innenstädten erprobt, sodass die Logistik in der Innenstadt effizienter und damit auch umweltfreundlicher wird. Bleibt noch der letzte große Punkt der Veränderung, die Etablierung des automatisierten Fahrens. Schon heute überlegen einige Fachleute, wie man Logistikketten effizienter gestalten kann, damit Kosten eingespart werden können. Automatisiertes Fahren würde den menschlichen Fehler aus den Logistik ketten eliminieren und so könnten massiv Kosten einspart werden. Jetzt im Jahr 2019 ist die Rechtsprechung weiter als das Angebot der Autoindustrie. Erst im Jahr 2021 wollen die deutschen Autohersteller Fahrzeuge auf den Markt bringen, die den rechtlichen Rahmen voll ausschöpfen. Das ist der bundesdeutsche Gesetzgeber momentan weiter und hat fördernde Rahmenbedingungen für die Etablierung des automatisierten Autofahrens geschaffen. Aber die Gesellschaft muss auch noch über diese Fragen diskutieren, denn es bleibt fraglich, ob schon eine Akzeptanz für diese neue Technologie vorhanden ist.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 61 Sebastian Bachmann (chargeit-mobility)

#SelbstfahrendesAuto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 14.11.19
mit 10 Jahren ist Sebastian Bachmann ein Veteran der Elektromobilität und deswegen war
Sebastian Bachmann heute zu Gast bei den Zukunftsmobilisten. Heute im Jahr 2019 kommen die Themen der späten 2000er Jahre wieder auf die Agenda, denn wieder einmal wird die Frage in den Medien diskutiert, ob Wasserstoff nicht die bessere Option wäre. Nach der Einschätzung von Sebastian Bachmann ist das Rennen, aber für den batterie- elektrischen Antrieb entschieden. Aber im Langstreckenbetrieb von Lkws könnte Wasserstoff sinnvoll sein, aber das wäre nur eine Nische. Wenn man an die Frühphase der modernen Elektromobilität zurückdenkt, also den Jahren 2011 – 2013, dann versteht man die Entwicklung der letzten Jahre. Zudem lohnt der Blick in unsere kleineren europäischen Nationen, die keine starke heimische Autoindustrie haben. So langsam werden Elektroautos günstiger als die vergleichbaren Verbrenner. Das Henne-Ei Problem ist gelöst und in den 2020er Jahren kommen immer bessere Elektroautos auch von deutschen Herstellern auf den Markt.

Elektroautos als Belastung des Stromnetzes

In den ersten Jahren der 2020er Jahre kommen Elektroautos auf den Markt und diese Fahrzeuge wollen mit Strom versorgt werden. Jetzt fragt sich die deutsche Mittelschicht, ob das Stromnetz mit dieser Belastung fertig wird. Diese Antwort fällt laut Sebastian Bachmann positiv aus, aber man braucht eine intelligentere Ladeinfrastruktur. Spannende wird in den nächsten Jahren das Thema der Einführung von Elektroautos bei unternehmerischen Fuhrparks und auch hier lohnt ein Blick in die kleineren europäischen Nachbarländer. Das Endziel ist eine bequeme Softwarelösung, die einem Fuhrparkmanager schnell eine Übersicht über die Reichweiten und den Ladungszustand der einzelnen Fahrzeuge gibt. Aber bis dieser Idealzustand erreicht ist, werden wohl noch ein paar Jahre ins Land gehen und auf diesem Weg müssen noch einige Aufgaben in der Transformation bewältigt werden. Im November 2019 fangen große Unternehmen an sich mit der Einführung von Elektroautos zu beschäftigen und hier geht es darum eine vernünftige Ladeinfrastruktur auf dem Betriebsgelände zu haben. Zudem muss geklärt werden, wie Mitarbeiter beim Arbeitgeber laden können.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 60 Dr. Christine Eisenmann (DLR)

#SelbstfahrendesAuto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 05.11.19
heute durfte ich Frau Dr. Christine Eisenmann von deutschem Zentrum für Luft – und Raumfahrt bei der Zukunftsmobilisten begrüßen. Die promovierte Volkswirtin untersucht die individuellen Perspektiven im Mobilitätswandel. Der Aktualität geschuldet haben wir kurz über die Elektromobilität gesprochen, denn die Kanzlerin hat die Elektroautos von Volkswagen gestern begrüßt. In der Spitzenforschung bei dem DLR ist Elektromobilität nur eine nachgeordnetes Thema, der Schwerpunkt liegt schon auf dem Thema des automatisierten Autofahrens. Am Anfang des Gespräches haben wir erstmal auseinander gezogen, was das Thema des automatisierten Autofahrens für den privaten Autokäufer bedeutet. Frau Dr. Christine Eisenmann hat erst einmal ein Szenario vorgelegt und beschrieben, wie lange es dauern würde, bis der durchschnittliche PKW automatisiert sein wird. Volkswagen hat bereits verkündet, dass ab dem Jahr 2025 der Automatisierungslevel 4 serienreif wären. Es wird wohl noch bis zum Jahr 2045 dauern bis 80 % des Fahrzeugbestandes aus automatisierten Autos bestehen wird. Nun haben wir mit einer Szenariorechnung bestätigt, dass wir in den nächsten Jahrzehnten parallel konventionelle Fahrzeuge und automatisierte Fahrzeuge im Straßenverkehr sehen werden.

Automatisierte Shuttles im ÖPNV

Realistisch betrachtet werden wir als Deutsche das automatisierte Shuttle im ÖPNV sehen, als ÖPNV kann man relativ schnell automatisierte Shuttle einführen und diese Veränderung wird wohl auch schon in den nächsten Jahren sehen. Mit automatisierten Shuttles können Vororte besser und kostengünstiger in die Innenstadt bringen. Der Bürger kann über sein Smartphone verschiedene Mobilitätsoptionen nutzen und nun stellt sich die Frage, welcher Mobilitätsanbieter automatisierte Shuttle einführen wird. Das könnten die klassischen ÖPNV-Anbieter oder Sharinganbieter sein. Schon jetzt im Jahr 2019 gibt es eine Vielzahl von Sharinganbieter und es stellt sich die Frage, wer diese verschiedenen Mobilitätsdienstleistungen in einer App bündelt und so eine komfortable Mobilitätsnutzung für die deutschen Nutzer ermöglicht. Im Jahr 2019 gibt es noch eine Vielzahl von Apps die Mobilitätsdienstleistungen anbieten, aber eine solche Flurbereinigung ist sehr wahrscheinlich. Bleibt die Frage, wie sich die Mobilität auf dem Lande ändern wird.

Die Zukunftsmobilisten: Nr. 59 Daniela Kluckert MdB (FDP)

#Selbstfahrendes Auto #Innovation #Automobilindustrie #Auto #automatisiertesAuto #Ladeinfrastruktur #Elektromobilität #Elektroauto #AutonomesAuto #Elektromobilität #Ladesäule #AutomatedDriving #AutonomousCar

von Jürgen Vagt 24.10.19

Daniela Kluckert war heute zu Gast bei den Zukunftsmobilisten und Daniela Kluckert ist Digitalpolitikerin und sitzt im Verkehrsausschuss des Bundestages. Mit dieser Tätigkeit ist Daniela Kluckert für die Zukunftsmobilität im Allgemeinen und die Digitalisierung des Verkehrs im Besonderen zuständig. Daniela Kluckert ist seit 2017 Mitglied des Bundestages und das Thema automatisiertes Autofahren rutschte ganz nach oben auf der politische Agenda und Daniela Kluckert möchte, dass mehr Expertentierräume für das automatisiertes Autofahren geschaffen werden. Die Technologie muss eben auch in Deutschland entwickelt werden, denn einerseits ist ein Heimatmarkt für die deutsche Automobilindustrie notwendig oder anderseits sollte diese Technologie weiter entwickelt werden, um marktfähig zu werden. Für Daniela Kluckert ist automatisiertes Fahren aber eben nur eine Ergänzung zu dem privaten Personenkraftwagen und Daniela Kluckert sieht das Potenzial des automatisierten Fahrens eher im öffentlichen Nahverkehr.

Das private Auto wird noch lange bleiben

Diese Überzeugung hat Daniela Kluckert und sieht noch keine Ablösung des privaten Pkws. Es gibt zwar Bedenken, dass die Automatisierung des Verkehrs die Kosten senken wird und je nach Wettbewerbslage werden die gesunkenen Kosten an die Kunden weitergegeben, sodass die persönliche Mobilität günstiger wird und dann werden die Deutschen Ihr Fahrrad stehen lassen und sich ein selbstfahrendes Taxi nehmen. In diesem Szenario würde durch selbstfahrende Taxis mehr Verkehr insbesondere in den Städten sorgen Aber für Daniela Kluckert überwiegen die Vorteile, weil ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen viel besser und günstiger mobiler werden. Ob diese selbstfahrende Taxis elektrisch angetrieben werden, ist für Daniela Kluckert offen, für Daniela Kluckert ist es wichtig, dass CO2 reduziert wird. Die Frage der Antriebswende ist für Daniela Kluckert wie auch für andere Freidemokraten offen, es könnten noch Wasserstoff oder gar E-Fuels der Antrieb der Zukunft werden. Über die Entwicklungsperspektiven der möglichen Einführung von selbstfahrenden Taxis herrscht im Interview Uneinigkeit, aber ich habe in Shownotes den entsprechenden Link beigefügt. Aber das Verkehrsministerium ist hier in der Verantwortung, denn es müssen verschiedene rechtliche Voraussetzungen geschaffen werden, sodass Deutschland und seine Autoindustrie die Herausforderung des automatisierten Fahrens erfolgreich bewältigen kann.